I despise everything about the marketing of this fragrance. One should not support something that promotes men as the dominant beings. However, as a former Jeremy video watcher, curiosity got the better of me, and I participated in a sharing.
The scent itself is at least intriguing. I haven't smelled anything like this before. Very spicy and woody, could be cumin, could also be oud, or both. Much less of an Ambroxan bomb than its predecessors, making it somewhat more restrained. To me, it smells quite sweaty; it could be cumin, and it has a slightly urinous quality, reminiscent of a men's locker room after sports. I don't find it particularly appealing, but it is at least unique and seems well-made. Over time, the scent becomes softer and increasingly pleasant. I am relatively sure: if the marketing were different, if it had an artisan or niche label on it, it would be celebrated by many here.
Price/performance is, of course, absurd. I feel the same way about Roja and similar brands. I didn't have a bottle in hand, but I know it is similar to the predecessors. And I know those. The quality of the bottle and the packaging is of the lowest level; drugstore fragrances often do better. The sprayer is fantastic. The non-disclosure of the perfumer suggests that this time they didn't even want to spend money on someone of higher caliber.
Merkwürdige Einleitung. Dieses zwangsweise Politisieren von allem möglichen nervt doch nur noch. Verstehe nicht, warum man das nun auch noch in Parfüm Rezensionen ausleben muss.
Es geht darum, dass Jeremy mit seinem Marketing eine patriarchalische Definition von Männlichkeit unterstützt. Er zeichnet doch eindeutig das Bild, dass der erfolgreiche und ernstzunehmende Mann übertrieben maskulin ist und aufgrund seiner krassen Männlichkeit das Sagen hat. Wir sind uns wahrscheinlich einig, dass Jeremy ein mögliches Pendant "Most Feminin" nicht mit der Aussage bewerben würde, dass die Frau aufgrund ihrer Feminität das Sagen hat und dass Dominanz eine Eigenschaft von Weiblichkeit ist. Diese Art der Stärke schreibt er nur Männern zu. Wer Jeremy verfolgt, weiß doch, dass er Mann und Frau antiquierte Rollen zuteilt. Natürlich kann man jetzt sagen, dass es jedem selbst überlassen ist, sich im "legalen Rahmen" übertrieben dominant zu verhalten und von der erhöhten Stellung des Mannes auszugehen. Unsere Gesellschaft würde aber gut daran tun ihre Werte nicht allein im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen, sondern auch in einem ethischen und moralischen Rahmen zu finden.
Sehe ich genauso wie Konquistador!
Es sei jedem Mann selbst überlassen, wie er seine Männlichkeit ausleben will, genauso wie es jeder Frau selbst überlassen sei, wie sie ihre Weiblichkeit ausleben möchte.
(selbstverständlich im legalen Rahmen)
Wer damit in seinem/ihrem Umfeld nicht gut ankommt, kann ja reflektieren und daraus lernen.
Die westliche Welt braucht dringend einen unverkrampften Umgang mit den Geschlechtern.
Finde das ebenfalls gerechtfertigt. So einen Macho-Name kann man in einer Rezension schon mal thematisieren. Kann mir nicht vorstellen, dass das nicht gewollte Provokation oder Anbiederung an eine bestimmte Zielgruppen ist. Beides ist Teil des Produktes und kann dementsprechend auch bewertet werden.
Wenn ein Duft vom Hersteller politisch aufgeladen wird, möchte ich ihn auch diesbezüglich bewerten. Wenn fiese Dinge vertreten werden und direkt in Zusammenhang mit dem Duft stehen, möchte mich gerne davon distanzieren können, und es nicht treudoof ignorieren und damit indirekt unterstützen.
Absolut nichts für mich bei dem Preis. Aber definitiv mutiges Teil! Aber wieso „toxische Männlichkeit“? Ernstgemeinte Frage. Ich kenne nur das offizielle Marketing mit „who‘s in charge“.
Du hast Recht, es ist nicht toxische Männlichkeit, wie sie mit Legitimation von Aggression definiert wird. Um die Missverständlichkeit zu umgehen, habe ich den zweiten Satz etwas abgeändert.
Ich bin nicht sehr Oud-erfahren, muss ich sagen, bzw. von den Oud-Düfte , die ich bisher so gerochen habe, nicht der größte Fan. Aber die Oud-Note hier ist mir beim weiteren Riechen auch immer klarer geworden. Und sie wird im Verlauf auch angenehmer.
Es sei jedem Mann selbst überlassen, wie er seine Männlichkeit ausleben will, genauso wie es jeder Frau selbst überlassen sei, wie sie ihre Weiblichkeit ausleben möchte.
(selbstverständlich im legalen Rahmen)
Wer damit in seinem/ihrem Umfeld nicht gut ankommt, kann ja reflektieren und daraus lernen.
Die westliche Welt braucht dringend einen unverkrampften Umgang mit den Geschlechtern.